Korrosion

Willkommen am Labor für Korrosion

Ca. 4 % des BIP jedes Industriestaates gehen jährlich durch Korrosion verloren. Neben der eher einfach voraussagbaren und daher planbaren gleichförmigen Korrosion gibt es eine Vielzahl von Korrosionsarten, welche zu einem örtlichen Angriff führen. Diese sind nur ungenau oder oftmals nicht vorhersehbar und führen zu einem plötzlichen Versagen von Gebäuden, Industrieanlagen, Kraftwerken, Transportsystemen, usw.

Wir beschäftigen uns mit allen Formen des lokalen Korrosionsangriffs von Werkstoffen, insbesondere mit mechanisch beeinflussten Korrosionsarten (Spannungsrisskorrosion, Schwingungsrisskorrosion, Erosionskorrosion) aber auch mit interkristallinem Angriff, Loch-, Spalt- und selektiver Korrosion. Allen diesen Korrosionsarten ist gemeinsam, dass sie häufig an Metallen auftreten, welche Schutzschichten bilden. Dadurch rücken besonders hochbeständige, passivierbare Werkstoffe (chemisch beständige Stähle, Nickelbasislegierungen, Titan- und Aluminiumlegierungen) in das Zentrum des Interesses. Diese werden durch eine wenige Nanometer dicke Schicht vor einem aktiven Korrosionsangriff geschützt.

Es ergeben sich die folgenden Arbeitsschwerpunkte:

 

  • Untersuchung und Klärung der Korrosionsmechanismen bei den verschiedenen Korrosionsarten
  • Unter welchen Bedingungen findet ein lokaler Zusammenbruch der Passivschicht statt
  • Ermittlung von Korrosionsdaten für die zu untersuchenden Korrosionssysteme
  • Erarbeitung von Richtlinien für die Entwicklung neuer besser beständiger Werkstoffen
  • Ausarbeitung von Abhilfemaßnahmen für das Auftreten von Korrosion.